Wie sich komplexe Automatisierungslösungen, vor allem wenn Hochtechnologien wie die
Bildverarbeitung, Handhabungstechnik und Automatisierungstechnik aufeinander stoßen,
spielerisch lösen lassen, zeigt der "Vision Application Park". Disziplinen die optimal
zusammenarbeiten, können Besucher nach dem tollen Erfolg in 2009 und 2010 auch 2011
wieder live erleben. Playmobil-Figuren werden auf Herz und Nieren geprüft und jeder
Besucher kann diese danach gerne mit nach Hause nehmen - getreu dem Motto:
>>Holt uns hier raus!<<
Bildverarbeitung und Qualitätssicherung auf höchstem Niveau im Miniformat wird auch im
diesjährigen „Application Park“ auf der MOTEK 2011 demonstriert. Unter dem Motto
„Partners for Vision“ veranschaulicht das Projekt die Abläufe zahlreicher industrieller
Prozesse spielerisch. Von der Auftragsbestellung über die verschiedensten Prüfvorgänge bis
hin zur Verpackung durchlaufen Playmobil-Figuren einen realitätsnahen Prüfparcours mit
allen wesentlichen Stationen der Qualitätssicherung und Bildverarbeitung. Und das Beste:
Besucher können ihr individuell beschriftetes und verpacktes Spielzeug am Ende als
Erinnerung mitnehmen.
Darf's etwas mehr sein?
In einer großen Prüfstraße zeigt der Application Park die Vielzahl optischer Prüfverfahren die
heute machbar sind und überzeugt Anwender davon, dass kaum eine Aufgabe unlösbar bleibt.
Vor allem der Einklang der verschiedenen technischen Disziplinen wird deutlich. Der Park ist
für Messebesucher ein anschauliches Lehrstück und verbindet die Technologien optimal.
Mehr als 30 Unternehmen bilden das Netzwerk "Partners for Vision". Der Application Park
ist eine hervorragende Plattform, um sich über die Technologien „en miniature“ zu
informieren. Neben Spiel und Spaß erwarten die Besucher vor allem jede Menge
Informationen rund um die Bildverarbeitung, Handlingtechnologien und Automatisierung.
Aussuchen - und los geht's
Zehn modulare Prüf- und Bearbeitungszellen sind in der Anlage mit einem Transfersystem
verbunden. Hat der Besucher seine individuelle Spielzeug-Figur ausgewählt, bringt die
Anlage dieses mittels eines Auto-Stockers und Kameratechnik auf dem Rundparcours. Hier
findet gleichzeitig die Beschriftung der Figuren mittels hochwertiger Etiketten statt.
Anschließend wird jede weitere Zelle durchlaufen. Dabei stehen Prüfungen wie z.B.
Farberkennung und Spektralanalyse, die Inspektion auf Kratzer, 3D-Erkennung, Erstellung
von Höhenprofilen oder geometrische Vermessung auf dem Programm. Auch spielerische
Aspekte stehen im Vordergrund. Alle Messergebnisse kann sich der Besucher auf Monitoren
an den Prüfstationen ansehen. Am Ende werden die Zubehörteile der Playmobil-Figur
kommissioniert und zusammen mit der geprüften Ware in eine Verpackungsmaschine
transportiert. Auch hier kommen wieder Kameratechnik und optische Messgeräte sowie
Beschriftungsautomaten zum Einsatz. Schließlich übergibt ein umhausungsfreier Roboter die
Verpackung mit der Playmobil-Figur an den Besucher, der diese zur Erinnerung mit nach
Hause nehmen darf.