Afag GmbH
Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der MOTEK 2009. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ja dieses Jahr allgemein schwierig und man nimmt daher mit gedämpften Erwartungen an Messen teil. Dennoch war der Afag-Stand insbesondere ab dem zweiten Messetag in gewohnter Weise gut besucht. Die Qualität der Kunden war sehr gut und wir hatten diverse fundierte Anfragen. Viele Gespräche am Stand hatten eher mittelfristige Planungen zum Inhalt oder zielten in die Zukunft. Unser Resümee lautet: Es gibt zarte Anzeichen für ein leichtes Wachstum, aber es ist noch keine Euphorie bei den Kunden spürbar.
Michael Dörr, Geschäftsführer der Afag GmbH, Leonberg
Hochschule Karlsruhe im Rahmen des Themenparks Mechatronik
Wir nehmen als Hochschule dieses Jahr an der MOTEK im Rahmen des neuen Themenparks „Mechatronik“ teil und sind von dieser Art der gemeinsamen Präsentation von Hochschulen, Institutionen und Unternehmen vollauf überzeugt. Wir hatten sehr viele interessante Gespräche und Kontakte sowohl mit potentiellem wissenschaftlichen Nachwuchs als auch mit Vertretern der Industrie. Wir halten das Konzept „Themenparks“ für eine gute Sache und finden es positiv, wenn es auch künftig in dieser Form beibehalten wird.
Prof. Dr.–Ing. Michael C. Wilhelm, Hochschule Karlsruhe Technik und Wissenschaft
MISUMI Europa GmbH
Wir hatten hier auf der MOTEK 2009 eine hohe Besucherfrequenz und sind daher sehr zufrieden. Wir sehen unsere Messe-Präsenz insbesondere als Image-Auftritt und unsere Besucher am Stand sind vorwiegend Neukunden mit hohem Potential. Unsere Zielgruppe ist der Sondermaschinenbau, deshalb könnte der Standort der MOTEK für uns nicht besser sein. Hier in Stuttgart sind wir mitten in unserem Markt. Unsere Produkte sind auch in schwierigen Zeiten wie diesen gefragt, da wir maßgeschneiderte Lösungen liefern. Sicher, wir klagen auch, aber auf hohem Niveau.
Stefan Pulver, Director Sales & Marketing, Prokurist, MISUMI Europa GmbH, Schwalbach
Festo AG & Co. KG
Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Motek 2009 sehr zufrieden – insbesondere wenn man die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit betrachtet. Dass der eine oder auch andere Wettbewerber unter den Ausstellern fehlte hat zwei Aspekte: Zum einen steht die eigene Firma damit umso mehr im Rampenlicht, zum anderen belebt natürlich das Vorhandensein der Wettbewerber das Geschäft. Messen haben ja immer auch etwas mit sich messen zu tun, bzw. ist dies deren ureigenste Idee.
Das Besucheraufkommen auf unserem Stand war überraschend gut – die Qualität ist eher nochmals gestiegen. Vielleicht hat dies auch etwas damit zu tun, dass die diesjährigen Motek-Besucher eher zu den Optimisten gehören, die den Blick nach vorne gerichtet haben. So konnten wir viele wichtige Kunden und Ansprechpartner auf unserem Stand begrüßen. Unsere Ausstellungs-Schwerpunkte trafen deren aktuelle Interessen und Herausforderungen. Es gab zahlreiche fundierte Kundenkontakte – konkrete Anfragen und Projekte konnten initiiert werden.
Martin Lude, Leiter Marketingservice, Festo AG & Co. KG, Esslingen
J. Schmalz GmbH
Von der Quantität der Fachbesucher sind wir in diesem wirtschaftlich schwierigen Jahr positiv überrascht. Die Qualität stimmt ebenfalls. Obwohl nicht die Menge an Kaufentscheidungen fiel wie in den Vorjahren, haben wir ein hohes Maß an Neukontakten mit konkreten Anfragen und Projekten. Am MOTEK-Publikum schätzen wir die gute Mischung aus Entscheidern und Praktikern. Unterm Strich betrachtet können wir sagen: Wir sind sehr zufrieden – der Messeauftritt hat sich gelohnt. Die begleitenden Angebote Kongress und Themenparks unterstreichen den Anspruch dieser Messe und sind wichtig. Meiner Meinung nach sollte der Wissenstransfer noch weiter ausgebaut werden.
Dr. Kurt Schmalz, Geschäftsführer, J. Schmalz GmbH, Glatten
ABB
Wir präsentierten in diesem Jahr eine Weltpremiere auf der MOTEK: den IRB 120, unseren kleinsten, kompakten, äußerst agilen 6-achsigen Roboter, den wir auch im Rahmen des Themenparks „Mikrosystemtechnik“ in Halle 1 vorstellten. Diese Tatsache sorgt natürlich bereits für starkes Interesse bei den Fachbesuchern. Insgesamt empfanden wir die MOTEK 2009 als rege besucht mit gutem, sehr interessiertem Publikum. Es war eine gute Mischung aus Fachleuten mit konkretem Interesse, mit denen wir fundierte Fachgespräche führten und Besuchern, die sich zunächst einfach informieren wollten. Unser Fazit: Es war ein Mix, der für uns passte.
Beat Stahel, Verkaufsingenieur Robotics, ABB Schweiz AG, CH-Zürich
Schnaithmann Maschinenbau GmbH
Wir sind bereits seit 20 Jahren auf der MOTEK mit dabei. Dieses Jahr reisten wir aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer sehr vorsichtigen Erwartungshaltung an. Wir hatten jedoch ab dem ersten Tag so viele Besucher am Stand, dass so richtig Aufbruchsstimmung entstand. Wir haben das Gefühl, dass wir durch diesen Messeauftritt vorangekommen sind. Auch in den Gesprächen mit den Besuchern spürt man wieder etwas von Aufbruch in der Branche. Man ist bemüht, etwas voranzutreiben. Wir hatten zahlreiche Entscheider am Stand mit Anfragen, die zwar eher mittelfristig zum Tragen kommen, aber dennoch: Man sucht wieder das Miteinander und möchte wieder längerfristige, zuverlässige Geschäftsbeziehungen aufbauen.
Karl Schnaithmann, Geschäftsführer, Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Remshalden
BONFIGLIOLI Deutschland GmbH
Mit unserem Standplatz hier in der Halle 9 sind wir sehr zufrieden. Für uns ist die MOTEK jahrelang schon äußerst interessant. Sie hat für uns den Charakter einer echten Arbeitsmesse: An unseren Stand kommen Fachleute, die konkrete Projekte diskutieren wollen, darunter zahlreiche Mittelständler. Unser Publikum hier ist eine gute Mischung aus bestehenden Kunden sowie neuen Bedarfsträgern. Man spürt zwar schon, dass die Krise auch vor der MOTEK nicht Halt macht, aber wir sehen das als eine temporäre Erscheinung. Der Standort Stuttgart ist für uns ideal, da wir hier Kunden und Bedarfsträger aus dem süddeutschen Raum und Österreich erreichen. Das neue Messegelände ist in Sachen Verkehr und Logistik, aber auch was die Betreuung vor Ort angeht, sehr gut. In Deutschland gehört die MOTEK zu unseren vier Hauptmessen.
Michael Endemann, Vertriebsleiter, BONFIGLIOLI Deutschland GmbH, Neuss
OKU GmbH
Erwartungsgemäß blieb die Zahl der Kontakte auf Grund der wirtschaftlichen Gesamtsituation für uns bei dieser MOTEK hinter den Kontaktzahlen von 2008 zurück. Im Bereich der Zuführtechnik, die ja ein maßgeblicher Teil unseres Angebots ist, verlief dieser Messeauftritt durchaus zufriedenstellend. Bei den Maschinen hingegen lief es immer noch eher schleppend. Wobei wir jedoch von unseren Kunden abhängig von den verschiedenen Branchen zurzeit sehr unterschiedliche Rückmeldungen erhalten. Wir schauen jedenfalls positiv nach vorn!
Jochen Pfleiderer, Verkaufsleiter, OKU GmbH, Winterbach
STEIN Automation GmbH
Auswirkungen der Krise hat unser Unternehmen auf der MOTEK 2009 nicht gespürt. Wir hatten sogar noch ein höheres Interessentenpotential als in den Vorjahren. Deshalb sind wir auch überaus zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen MOTEK. Positiv werten wir auch die sehr gute Organisation der Veranstaltung und die verbesserte Besucherstromführung über den Tag hinweg. Man spürt auch die Auswirkungen der breiten und erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit, die für die MOTEK betrieben wird – bis hin zu Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verbänden, Institutionen und Politik vor Ort. Unser Fazit lautet: Die MOTEK 2009 war für uns besonders erfolgreich: 30 – 40% mehr Leads als im Vorjahr sprechen für sich.
Peter Stein, Geschäftsführer der STEIN Automation GmbH & Co. KG, VS-Schwenningen
Themenpark „Mikrosystemtechnik“
MicroMountains Application AG
Als Mitinitiator des ersten Themenparks „Mikrosystemtechnik“ auf der diesjährigen MOTEK können wir von einem sehr guten Start berichten. Wir sind soeben dabei, innerhalb des Themenparks ein Resümee zu ziehen. Besonders positiv bewerten unsere Mitaussteller die Tatsache, dass hier beim gemeinschaftlichen Auftritt von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen interessante Kontakte geschlossen werden konnten, die anderweitig nicht zustande gekommen wären. Es lohnt sich, Interesse für das Gebiet der Mikrosystemtechnik zu zeigen und wir sind der festen Überzeugung, dass sich viele Branchen, insbesondere aber auch die Montage- und Handhabungstechnik auf den Trend zur Miniaturisierung einlassen müssen, denn hier schlummert ein großes Zukunftspotential.
Dr.-Ing. Thomas Link, Vorstand, MicroMountains Applications AG, Villingen-Schwenningen
HOLZ automation
Für die MOTEK 2009 hatten wir uns etwas Besonderes als Eyecatcher einfallen lassen: Wir sind im Sondermaschinenbau tätig und haben einen Roboter als „Wahlmaschine“ in Szene gesetzt: Jeder Besucher unseres Standes hatte die Möglichkeit an einem Handarbeitsplatz eine politische Partei in Form von farbigen Kugeln zu „wählen“.Die Werkstückträger mit Kugeln wurden in einer nachfolgenden Automatikstation von einem Scararoboter in den gewünschten „Parteien-Sammelbehälter geworfen. Die „Wahlmaschine“ erwies sich tatsächlich als ein Knüller - auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister zeigte sich bei seinem Messerundgang angetan von dieser Art der „Wahlumfrage“. Das Kuriose an der Sache: die 700 abgegebenen Stimmen via Roboter entsprachen ziemlich genau den Proportionen des tatsächlichen Baden-Württembergischen Wahlergebnisses. Unsere Wahlmaschine hat aber auch gezeigt: mit dem Jammern über die allgegenwärtige Krise allein ist es eben nicht getan - man muss sich jetzt umso kreativer zeigen. Zwar hatten wir den Eindruck, dass zahlenmäßig etwas weniger Besucher auf der Messe waren als 2008, aber es war mehr Fachpublikum vor Ort als im Vorjahr. Unser Resümee: nachdem wir zunächst zögerten, ob wir dieses Jahr ausstellen sollten, sind wir jetzt sehr froh darüber, dass wir dabei waren.
PS: das „MOTEK-Wahlergebnis“ sowie ein kleiner Trailer der „Wahlmaschine“ kann auf unserer Homepage www.holz-automation.de angesehen werden.
Dipl.-Ing (FH) Jürgen Holz, Geschäftsführer, HOLZ automation GmbH, Backnang