Arena of Integration 2020: Vernetzung wird intelligent realisiert

Der integrative Themenpark „Arena of Integration“ (AoI) geht in die nächste Runde. Das Kompetenznetzwerk wird in diesem Jahr zum zweiten Mal das bewährte Messedoppel Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung – und Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologien – flankieren. Vom 05. bis 08. Oktober 2020 werden die Teilnehmer der AoI an den vielversprechenden Anfang anknüpfen und das Begonnene nutzbringend weiterführen.

Gut 35 Unternehmensvertreter haben am Mittwoch in Stuttgart beim Kick-off-Meeting gemeinsam mit dem Messeunternehmen P.E. Schall und dem Landesnetzwerk Mechatronik Baden-Württemberg den Startschuss zur diesjährigen Arena of Integration – kurz AoI – abgegeben. Die Akteure wollen im Rahmen der Motek/Bondexpo Anfang Oktober 2020 fortführen, was 2019 erfolgreich begonnen wurde: die Vernetzung in der industriellen Fertigung weiter vorantreiben und den Kunden Industrie-4.0-Lösungen praxistauglich vorführen.

Die Teilnehmer der ersten AoI im Herbst 2019 hatten eindrucksvoll und mit großem Engagement gezeigt, wohin die Reise bei industriellen Prozessen geht: Digitalisierung erfordert eine durchgängige Vernetzung, ein ganzheitliches Engineering und die kooperative Projektumsetzung. Mit der AoI haben alle teilnehmenden Partner eine einmalige Plattform dafür geschaffen, Aspekte von Industrie 4.0 mit realen Geschäftsmodellen zu verknüpfen. Mit ihren jeweiligen Kooperationen haben sie bewiesen, dass sie verlässliche und in der Praxis anwendbare Lösungen parat haben.

 

Kollaboration: gemeinsamer Ausbau der einmaligen Plattform

Die AoI-Teilnehmer wollen nun gemeinsam mit den Veranstaltern das Konzept „Automation Intelligence To Go“ erweitern und noch besser profilieren, für Kunden noch mehr erlebbar machen und Vermarktungsstrategien entwickeln. Sie betonen, dass aus diversen Produkten und unterschiedlichem Know-how praktikable Lösungen zu schaffen sind, aus denen konkrete Geschäftsmodelle entstehen und Wertschöpfung generiert werden kann. Die Player der produzierenden Industrie wollen und müssen im Markt ganz vorn agieren – was durch einfache und transparente Aktionsschnittstellen untereinander begünstigt wird. So können in kollaborativer Umsetzung neue Lösungen erarbeitet und Aufträge gewonnen werden.

 

Motek/Bondexpo/AoI: Connectivity wird in die Praxis umgesetzt

Die Welt-Leitmesse Motek mit dem Claim „Smart Solutions for Production and Assembly“, platziert im Herzen des Mittelstands, ist genau der richtige Ort, um vernetzte Industrie 4.0 praxistauglich zum Anfassen zu präsentieren. Hier ist die AoI der zukunftsweisende Ansatz am passenden Ort zur richtigen Zeit. Der Kunde kann seine konkrete Problemstellung formulieren und findet direkt eine Antwort und einen gangbaren Lösungsweg. Eine derart vernetzte Projektumsetzung für den Praxisalltag ist auf keiner anderen Messe erlebbar. Diese Vernetzung ist der Königsweg zum Innovationserfolg – darüber waren sich schon die Teilnehmer der AoI 2019 einig; sie konnten als kooperierende Partner ihre Gesamtkompetenz zeigen und neue Partnerschaften initiieren.

 

Netzwerk AoI: komplementäre Kompetenz in Sachen Digitalisierung

Am Ende zählt der Erfolg – sowohl für den Kunden, der die AoI besucht und seine industrielle Problemstellung vorbringt, als auch für die kooperierenden AoI-Teilnehmer. Mit diesem Konzept bieten die Organisatoren den Fachbesuchern die Chance, sich kompakt zu unterschiedlichsten Aspekten der Digitalisierung zu informieren. Auch die ausländischen Delegationen, die 2019 die Arena of Integration besuchten, äußerten sich beeindruckt davon, Antworten darauf, wie Industrie 4.0 in der Praxis tatsächlich funktioniert, gleich mitnehmen zu können: „Automation Intelligence To Go!“

 

Konkrete Usecases stehen im Vordergrund – sie bergen „Riesenpotenzial“

„Für 2020 sehen wir ein Riesenpotenzial, wenn wir den Nutzen der AoI noch mehr herausarbeiten und die Integration deutlich fokussieren“, stellte Thillo Heffner fest. Der CEO des Startups Efficiency Systems in Überlingen bekräftigt, dass die AoI mit ihren Usecases besonders für kleine Unternehmen eine hervorragende Chance bietet, ihre Story im Gemeinschaftsverbund hin zum Kunden zu transportieren.  

„Dieses Konzept der Arena of Integration ist eine ganz wichtige Plattform“, konstatierte Dipl.-Wirtschaftsing. Werner Morgenthaler von der IHK Nordschwarzwald in Pforzheim und unterstrich die Rolle der IHK als Multiplikator. Ebenfalls als Verstärker und Vermittler von AoI-Interessenten und AoI-Projekten empfahl sich Jürgen Raizner, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Ost-West-Kooperationen in Deggingen. Er regte an, das Konzept der AoI international zu verbinden und das Modell AoI mit seinen konkreten Lösungsbeispielen auch im Ausland zu präsentieren. 

 

Motek geht mit der AoI den nächsten Schritt zur Digital Factory

Auf der Vorjahresmesse geriet die AoI mit 29 praktischen Usecases zum allseits beachteten Meilenstein, denn die teilnehmenden Firmen konnten in enger Zusammenarbeit vernetzte Industrie-4.0-Lösungen praxistauglich zum Anfassen präsentieren. Die AoI-Teilnehmer gehen nun in die Vorbereitung der Kooperationen und Usecases, die zur Motek/Bondexpo Anfang Oktober zu sehen sein werden. Weitere Infos erteilt gern Rainer Färber.